Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Unsere Zusammenarbeit mit der KZ-Gedensktätte Flossenbürg (http://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/) begann dank des Projektes „Die Außenlager des KZ Flossenbürg in Böhmen", das im November 2004 realisiert wurde.
Im Juli 2005 begannen wir auf der Basis eines Kooperationsvertrags mit der Sammlung thematischer schriftlichen Dokumente, Fotografien und authentischen Erinnerungen von Zeitzeugen.
Vom November 2005 bis Dezember 2006 konnten wir dank des „Interviewprojektes mit ehemaligen Häftlingen des KZ Flossenbürg", das im Rahmen des Programms Interreg IIIA finanziell von der Euregio Egrensis unterstützt wurde, intensiver arbeiten. Im Rahmen dieses Projektes ist es uns gelungen, 15 lebensgeschichtliche Videointerviews und 1 Audiointerview in der Gesamtlänge von 35 Stunden zu drehen. Alle Interviews wurden transkribiert, um einen fachlichen Kommentar ergänzt und ins Deutsche übersetzt. Darüber hinaus haben wir mehrere Dutzend schriftlicher Erinnerungen und Zeitdokumente erhalten.
Ab Ende 2006 nehmen wir an den mit der Entstehung der ersten großen Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte zusammenhängenden Vorbereitungsarbeiten teil. In Rahmen der Exposition „KZ Flossenbürg 1938-1945", die am 22. Juli 2007 feierlich eröffnet wird, wird auch die Auswahl der bisher gesammelten Zeugnisse und Dokumente zum erstenmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Aus deutsch-tschechischer Sicht:
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von den mehr als 90 Außenlagern des KZ Flossenbürg befanden sich mehr als 20 auf dem Territorium der heutigen Tschechischen Republik
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das größte Außenlager des KZ Flossenbürg befand sich in Leitmeritz (Litoměřice)
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die Tschechen waren die ersten nicht-deutschen Häftlinge, die systematisch ins KZ Flossenbürg deportiert wurden; im Januar 1940 wurden hierher mehrere Hochschulstudenten überstellt, die nach dem 17. November 1939 im KZ Sachsenhausen inhaftiert waren; einige Monate später folgten sie den 150 Männern aus dem westböhmischen Taus (Domažlice), die im Rahmen der sog. Smudek-Affäre als Geiseln verhaftet wurden
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insgesamt wurden im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern etwa 4.000 Tschechen inhaftiert, darunter 500 Frauen


